Berliner Blogger verraten uns ihre Lieblingsorte in Berlin

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Berliner Blogger verraten uns ihre Lieblingsorte in Berlin

Berlin ist eine fantastische Stadt, in der es tagtäglich vieles neues zu erkunden und zu entdecken gibt. Vor allem ist Berlin bekannt für seine künstlerische Vielfalt und seine vielen verschiedenen kulturellen Einrichtungen, die einem von Opern über Museen bis hin zu neueren Kunstformen, wie z.B. dem Neuen Zirkus, alles Mögliche bieten. Bevor du bei letzterem nun an Zirkuselefanten und Clowns denkst, sieh dir doch einfach einmal den Trailer zu unserer aktuellen Show Crossroads an und du wirst sehen, dass der Neue Zirkus, oder auch Cirque Nouveau, vor allem von dem Erzählen einer Geschichte durch die akrobatischen Höchstleistungen sowie der ästhetischen Darstellung der Künstler geprägt ist.

Wir hier im CHAMÄLEON sehen unser kleines Cirque Nouveau Theater als eines der best gehüteten Geheimtipps der Hauptstadt an. Doch wir haben uns gefragt, was andere Berliner zu sagen haben. In diesem Artikel verraten uns unsere Berlin-Experten Ihre Geheimtipps und Lieblingsorte!

Brio

Graefestr. 71, Berlin Kreuzberg

“Ich gebe diesen Tipp ungerne her, aber das Brio ist das beste, versteckte italienische Restaurant der Stadt! Giulia und Andrea, beide in ihren 20ern, sind hochtalentierte junge Köche aus Rom, die beide zuvor für ein 3-Sterne Michelin Restaurant in Italian gearbeitet haben. Die beiden eröffneten Brio, ein lässiges tapas (“piattini”) Restaurant, vor über einem Jahr. Jedes Mal, wenn ich ins Brio gehe, begegene ich bekannten Gesichtern der italienischen Berliner Gastronomie, und nun scheint sich dieser Geheimtipp auch bei der restlichen Berliner Gesellschaft herumgesprochen zu haben. Ich liebe das römische supplì mit einem Spritz, das polpo (gegrillter Oktopus) ist das Beste der Stadt und an Sonntagen gibt es den tollen Brunch all’italiana.“ 

Empfehlung: Joseph Pearson von www.needleberlin.com - @needleberlin

Café K

Sensburger Allee 26, Berlin- Westend

„Das Café K im Georg Kolbe Museum in Westend ist mein Geheimtipp für Berlin. Das wunderschöne Museum liegt versteckt in einer kleinen Strasse unweit der grossen Heerstrasse, fühlt sich aber Meilen weit weg an. Das Café teilt sich den Garten mit dem Museum und ist im Sommer sowie im Winter ein toller Ort zum Zurückziehen und Verweilen. Es werden selbstgemachte Kuchen zum Kaffee serviert, aber auch Herzhaftes zum Mittagessen.“

Empfehlung: Luisa von www.thewednesdaychef.com - @wednesdaychef

Lenin Statue

Zapf Umzüge, Köpenicker Str. 14, 10997 Berlin - Kreuzberg

„Seit dem Fall der Berliner Mauer, wurden optische Gedenken an das alte Ost-Berlin langsam aus der Stadtlandschaft ausradiert. Straßennamen wurden geändert, Denkmäler sind verschwunden und die berühmtberüchtigten Trabanten kann man nun außer auf auserwählten Touren kaum noch erblicken. Es gibt allerdings noch eine eindrucksvolle Statue von Vladimir Ilyich Ulyanov aka Lenin, welche überblieb, wenn auch, im Hof der Zapf Umzugsfirma in Kreuzberg, etwas von der Öffentlichkeit versteckt. Die Pracht der Statue ist aufgrunde ihres Standorts zwar etwas dahin, allerdings ist es eher unwahrscheinlich, eine andere derartige Statue außer in den zahlreichen Museen Berlins zu finden!“

Empfehlung: Liam von www.mo-berlin.com  - www.facebook.com/mogli.oak.berlin

Die Backanstalt

Schivelbeiner Str.48, 10439 Berlin, Prenzlauer Berg

„Mein Geheimtipp in Berlin ist die Backanstalt. Das Selber-Backen haben Christian und Michael von der Backanstalt mit Mohn- und Sesambrötchen begonnen. Und dann waren sie auf den Geschmack von selbstgemachten Brötchen gekommen und erfanden ein leckeres Brötchen nach dem anderen, in der Reihenfolge wie die Zutaten ihren Weg kreuzten. So findet man im Sortiment unter anderem Macadamia-, Walnuss-, Pecannuss-, Mandel- und Pistazienbrötchen. Gemeinsam ist ihnen neben dem guten Geschmack, dem großzügigen Anteil der namengebenden Zutaten, dem unschlagbaren Preis und der Frische, auch eine Haltbarkeit von mehreren Tagen!“

Empfehlung: Anne Seubert von www.kekstester.de - @KeksTester 

s.wert

Brunnenstraße 191, 10119 Berlin

„Mein Lieblingsladen in Berlin ist der Designshop des Labels s.wert design in der Brunnenstraße. Man findet dort viele, meist architektonisch inspirierte Liebeserklärungen an Berlin in Form von Kissen, Decken, Vorhängen, Kalendern, Geschenkpapier und vielem mehr. Der Souvenirshop für Berlinkenner!“

Empfehlung: Ingo Müller von www.berlindesignblog.de - @designcity 

Café Botanico

Richardstr. 100, Neukölln, Alt-Rixdorf

„Rixdorf an sich ist schon zauberhaft, aber der Moment, in dem ich, vorbei am Piano und der Parmaschinken-Keule, durch die im Souterrain gelegenen Speisesääle des Café Botanico hinaus auf dessen winzige Terasse trat, war mehr als man zu träumen vermag! Vieles auf dem Menu wird mit Zutaten aus dem hauseigenen Hintergarten zubereitet, und die Sonntagstour hatte gerade begonnen, als wir uns auf den Weg machten. David’s vegetarische Frühstücksplatte war gehäuft mit geschmortem cavolo nero (Schwarzkohl), al-dente Hülsenfrüchte und einem halben Dutzend verschiedener Kräuter; S hatte eine Portion scharfer Salami und cremigen Parmaschinken. Mein Mittagessen war zwar weniger photogen, allerdings war es das aufregendste: ein scharfer Eintopf mit Kichererbsen,  fregola und bottarga – ein Gericht, welches eine sinnliche Ruhe verströmte.“

Empfehlung: Sylee Gore von www.berlinreified.com - @berlinreified 

Bunker am Gesundbrunnen

„Mein Tipp ist der Bunker am Gesundbrunnen, den die Initiative "Berliner Unterwelten" inzwischen begehbar gemacht hat, teilweise noch mit der originalen Einrichtung von vor 1945. Hier kann man eine echte Geschichtstour in eine Zeit erleben, die die meisten nur noch aus Büchern kennen, in Deutsch und in Englisch. Mehr Infos gibt es auf www.berliner-unterwelten.de.“

Empfehlung: Dr. Eva Schweitzer von www.berlinica.com - @Eva_Berlinica 

Was ist dein Geheimtipp in Berlin?

 

*Das Foto vom Brandenburger Tor in diesem Beitrag stammt von János Korom Dr. und ist hier zu finden.

 
Keine Gewähr auf Vollständigkeit.