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Solidarität & Unterstützung - Gemeinsam durch die Krise: Wie wir einander jetzt helfen können

Eine kleine Übersicht

Die Welt ist seit Corona eine andere. Außergewöhnliche Umstände fordern, dass wir auf Abstand zueinander gehen und stellen uns vor eine Krise, die wir nur gemeinsam überwinden können. Dafür braucht es unsere gegenseitige Fürsorge, Anteilnahme und Solidarität.
  
Es ist unglaublich, wie viele wunderbare Initiativen, Aufrufe, Plattformen und Aktionen in den letzten Wochen bereits entstanden sind. Wir haben eine kleine Auswahl an Unterstützungsmöglichkeiten erstellt, die wir hier gern mit Euch teilen möchten. Die Auswahl fokussiert sich vor allem auf den Kulturbereich und natürlich gibt es darüber hinaus noch viele weitere Wege und Maßnahmen zur Unterstützung - aber wir hoffen, sie hilft Euch weiter als kleine Übersicht und Inspirationsquelle.
  
 

1. Wie wir Kultureinrichtungen und Kulturschaffende unterstützen können

Photo by Tyler Callahan on Unsplash

 

Kultureinrichtungen sind weltweit geschlossen und Menschen angehalten, zu Hause zu bleiben. Damit bis zum ersehnten Wiedersehen in den Theatern, Konzert- und Opernhäusern niemand verloren geht, hat Berlin Bühnen zu Solidarität und Unterstützung aufgerufen. Einen Überblick an Unterstützungsmöglichkeiten für durch Schließungen und Absagen in Not geratene Kultureinrichtungen und freie Kulturschaffende findet Ihr hier.

  

 

2. Wie wir unseren Berliner Lieblingsorten helfen können

Photo by Pablo Hermoso on Unsplash

    

Die Non-Profit-Plattform helfen.berlin ist eine Liebeserklärung an unsere Berliner Lieblingsorte, deren Existenz gerade aufgrund der Corona-Krise bedroht ist. Das Prinzip ist einfach: Jetzt Gutscheine für Lieblingsorte kaufen, ihnen dadurch jetzt Geld zur Verfügung stellen, um ihnen durch die Krise zu helfen – und die Gutscheine dann mit Freude einlösen, sobald sie wieder geöffnet haben.

Hier geht's zu helfen.berlin.

   

3. Wie wir uns engagieren können

  

Ältere Menschen, Personen, die zu Corona-Risikogruppen gehören oder sich in Quarantäne befinden und das Haus nicht verlassen dürfen, brauchen dringend Unterstützung. Wer helfen möchte, fängt meinstens am besten in der eigenen Nachbarschaft an. Zum Beispiel mit einem Aushang im Treppenhaus, über den ihr Hilfe bei Einkäufen, Botengängen oder Gassigehen anbieten könnt.

Darüber hinaus gibt es mittlerweile auch eine Vielzahl an digitalen Plattformen, die Hilfesuchende und freiwillige Helfer*innen deutschlandweit zusammenbringen. Ein paar schöne Beispiele sind Quarantäne-Helden, Wir gegen Corona oder nebenan.de. Für den Großraum Berlin ist außerdem die Seite bürgeraktiv zu empfehlen, die Informationen bündelt, um das freiwillige Engagement in Berlin konkret zu unterstützen. 

Darüber hinaus möchten wir unbedingt auf die Petition #leavenoonebehind hinweisen. Mit diesem Aufruf fordern Die Vielen die Evakuierung der Geflüchteten von den ägäischen Inseln. Denn nur mit Solidarität können wir diese Krise überstehen.

Hier könnt Ihr die Petition unterschreiben.

  

  

4. Wie wir Kulturveranstaltungen zu Hause erleben können

Photo by NeONBRAND on Unsplash

 
Wir alle geben unser bestes, soweit wie möglich zu Hause zu bleiben und durch #socialdistancing die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Umso schöner, dass so viele Kulturschaffende eine Möglichkeit gefunden haben, auf den digitalen Raum auszuweichen! Die Angebote sind vielfältig: Auf Berlin Bühnen gibt es eine umfassende Übersicht an Berliner Kulturangeboten für kulturelle Stunden zu Hause. Die Plattform dringeblieben bietet Livestreams von Konzerten, Theaterstücken, Partys uvm. und gibt Zuschauer*innenn die Möglichkeit, die Künstler*innen im Stream finanziell zu unterstützen. Und die Streaming-Plattform United We Stream unterstützt die in Not geratene Berliner Clubszene und bringt den größten digitalen Club zu Euch nach Hause. 
 
  
Leider ist es uns aktuell nicht möglich, eigene Streamingformate ins Netz zu stellen. Doch viele Kompagnien, die bei uns zu Gast waren, sind mit tollen Formaten online zu finden. Wir möchten Euch daher sehr ans Herz legen, den Kompanien auf Facebook oder anderen Social-Media-Kanälen zu folgen, damit Ihr keine Aktion verpasst:
   
   

5. Wie Du als betroffene*r Künstler*in oder Kompanie Informationen zu Hilfsprogrammen bekommen kannst

Photo by Andy Phillipson
    
Der Bundesverband Zeitgenössischer Zirkus e.V. (BuZZ) hat eine Übersicht der aktuellen Informationen und Maßnahmen für den Kulturbereich erstellt, die besonders an Zirkusschaffende gerrichtet ist. Darüber hinaus hat der BuZZ eine Umfrage zur Ermittlung der Auftritts- und Verdienstausfälle zeitgenössischer Zirkusschaffenden gestartet, die hier ausgefüllt werden kann.
  
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Auch wenn die Unsicherheit sich momentan noch sehr groß anfühlt, sind wir voller Zuversicht, dass wir gemeinsam alles meistern werden. Ein herzliches Dankeschön an alle Helfer*innen und Unterstützer*innen! Wir freuen uns, wenn Ihr den Artikel teilt und weiter auf die verschiedenen Plattformen und Initativen aufmerksam macht - damit dieser Spuk so schnell wie möglich ein Ende hat. Schon jetzt freuen wir uns auf das Wiedersehen in unserem Theater, wenn Berlin wieder die pulsierende, lebendige Stadt ist, die wir lieben.
 
Bis dahin nehmen wir uns Powerfrau "The Boss" aus LE COUP zum Vorbild und rufen jeden Tag aufs Neue: Let's fight!!
  
Photo by Andy Phillipson
    
Titelbild: Jana Kießer

 
Keine Gewähr auf Vollständigkeit.