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Wir, das CHAMÄLEON: Ein Interview mit der Assistentin der Geschäftsleitung Sylvia Hobus

Hinter den Kulissen

Seit nunmehr 10 Monaten ruht der Betrieb auf der Bühne hier im CHAMÄLEON  Theater. Trotzdem geht das Leben nebenan im Büro natürlich weiter. Zum Beispiel im Büro von Sylvia Hobus. In unserer Reihe „Wir, das CHAMÄLEON“ stellen wir Euch die Mitarbeiter*innen vor, die man beim Besuch einer Show vielleicht nicht sieht und kennen lernt.

Ein perfektes Beispiel für so jemanden ist Sylvia Hobus. Schon so lange wie fast niemand anderes ist sie bereits im CHAMÄLEON tätig. Neben ihrer Haupttätigkeit als Assistentin der Geschäftsleitung ist sie im Büro auch die Schatzmeisterin für die Süßigkeiten. Bei Sylvia Hobus klingelt normalerweise alle zwei Minuten das Telefon. Durch Covid-19 und unsere Spielpause nur noch alle fünf Minuten. Genügend Zeit also, die sie sich nimmt, um mit uns über ihre Arbeit und Zeit im CHAMÄLEON, ihre Lieblingsshow und die Auswirkungen von Corona zu sprechen.

 

Wie hat für dich die Zeit im CHAMÄLEON begonnen?

Sylvia Hobus (SH): Ich bin seit 1992 im CHAMÄLEON. Seitdem hat sich vieles verändert - geblieben ist das herzliche Miteinander.


Was genau waren und sind deine Aufgaben im normalen Alltag vor und ohne Corona?

SH: Ich bin die Assistentin der Geschäftsleitung und betreue alles rund um das Personalbüro. In dem Bereich passieren immer wieder unerwartete Dinge. Das ist spannend und immer wieder anders. Seit Corona haben sich die Abläufe verändert und sind auf jeden Fall nochmal kleinteiliger geworden.


Wo bist du produktiver: Büro oder Home-Office?

SH: Ich habe beides schätzen gelernt und genieße die Abwechslung. Den Plausch mit den Kollegen vermisse ich jedoch sehr.


Guckst du dir jede Show im CHAMÄLEON an?

SH: Ja, ich gucke mir jede Show mehrmals von unterschiedlichen Plätzen an. Unsere Generalproben, die Premieren und Dernieren sind markante Erlebnisse. Zusätzlich besuche ich die aktuelle Show in Begleitung von Freunden oder Verwandten, um die Atmosphäre und  jeweils aktuelle Show wie ein ganz normaler Gast zu genießen.


Hattest du eine Lieblingsshow?

SH: DUMMY Lab - Ich mochte die Projektionen, den Sound, das Video- und Lichtdesign. Bei der Show ist es gelungen, die Koexistenz von Künstler und Technik auf wunderbar erstaunliche Weise verschmelzen zu lassen.


Welche Zirkus-Disziplin würdest du am liebsten beherrschen?

SH: Jonglieren – ob ich das noch mal erlerne? Bisher kam mir immer das Leben dazwischen.


Was nimmst du Positives aus diesem verrückten Jahr mit? Was können wir aus dem Jahr lernen?

SH: Ich habe die Zeit genutzt, um endlich meine privaten Verträge, Versicherungen und Laufzeiten zu checken und zu updaten. Positiv im Ergebnis ist, dass ich ab dem neuen Jahr mächtig spare.


Würdest du eine Anekdote aus deiner langen Zeit im Chamäleon mit uns teilen?

SH: Die Hackeschen Höfe stecken so voll Geschichte und Geschichten. Das finde ich super spannend. Ich freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich wieder etwas Neues entdecke.


Dann hoffen wir, dass wir Sylvia Hobus auch einmal auf unserer Bühne bestaunen dürfen. Bis dahin könnt Ihr schon jetzt in den Entstehungsprozess unserer nächsten Show in_between eintauchen, die 2021 bei uns Premiere feiern soll: das „Making of“ der neuen Produktion des finnischen Circo Aereo findet Ihr in unserem virtuellen Kreationstudio.

Auf ein baldiges Wiedersehen nicht nur virtuell, sondern ganz real!

  

Fotos: Lucia Gerhardt

 
Keine Gewähr auf Vollständigkeit.