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Zum Jubiläum: Kunst in den Hackeschen Höfen

Bewegte Bilder: Ein kurzer Clip zeigt die Jugendstil-Fassade des Chamäleons. In den Fenstern des Theaters leuchten Ausschnitte der Videoinstallation und zeigen abstrakte Detailaufnahmen von akrobatischen Momenten in buntem Licht.

Anlässlich des 20. Jubiläums des Chamäleon Theaters seit der Wiedereröffnung 2004 erwartet Besucher*innen der Hackeschen Höfe seit Anfang September ein besonderes Highlight: In einer öffentlichen Ausschreibung hat das Chamäleon Videokünstler*innen eingeladen, Konzepte für eine großformatige Videoinstallation in den Fenstern des Theatersaales einzureichen, welche sich im ersten Hof und somit an einer der berühmtesten und meistfotografiertesten Fassaden Deutschlands befinden.

Mit der Vorgabe, das Thema Zeitgenössischer Zirkus in den Hackeschen Höfen sichtbar zu machen, wurden zahlreiche kreative Ideen eingereicht. Die Wahl fiel schließlich auf den Videokünstler und Motion Designer Flo Stanger, der das Projekt mit einem originellen Mix aus realen und grafischen Videoelementen realisieren wird. Eröffnet wurde die Installation am 5. September im Rahmen der offiziellen Weltpremiere von Wolf von Circa Contemporary Circus und war bis Ende Dezember in den Hackeschen Höfen zu sehen. Ein großes Dankeschön an Flo Stanger und allen Besucher*innen für das tolle Feedback!

Detail der Videoinstallation: Künstler*innen balancieren in einer Hebefigur, um sie herum schweben bunte Farbkleckse.

Flo Stanger lebt und arbeitet in Berlin. Seit seinem Bachelor- und Masterabschluss in Audiovisuellen Medien und Electronic Media an der Hochschule der Medien in Stuttgart ist er als freischaffender Regisseur und Mixed Media Artist für bspw. Seebrücke, WWF oder TEDx tätig. Seine Arbeiten beschreibt Flo Stanger selbst als „verspielt, klonkig oder gar skurril – jedoch stets mit technischer Finesse und eine großen Liebe zum Detail“. Für die Installation in den Chamäleon-Fenstern nutzt Stanger Ausschnitte aus Zirkusstücken, die im Chamäleon präsentiert wurden, verfremdet und verbindet diese mit comic-haften Grafiken und verspielten Animationen, die im Dialog mit den einzigartigen architektonischen Gegebenheiten ein dynamisches Gesamtkunstwerk bilden.

Detail der Videoinstallation: Eine verfremdete Nahaufnahme einer Künstlerin beim Hula Hoop kreisen. Um sie herum schweben bunte Farbkleckse.

 

Das Projekt wird gefördert durch
Logo der Senatsverwaltung für Kultur und Gesellschaftlichen Zusammenhalt Berlin