Kintsugi

Aus dem Stück: ein Mann läuft auf einer Kugel, drei Personen im Hintergrund machen etwas anderes
Aus dem Stück: mehrere Leute sind zu sehen aber im Mittelpunkt steht ein Mann, auf dessen nach oben gestreckter Hand eine Frau auf den Kopf steht
Aus dem Stück: eine Frau hängt mit ihren Haaren, die zu einem Dutt gebunden sind, an einem Seil in der Luft und posiert
Aus dem Stück: alle Performer schauen auf den Mann in der Mitte, der auf einer Hand eine Frau im Handstand hält
Aus dem Stück: zwei Frauen turnen fast ganz im Dunkeln an einer Vertikalstange
Aus dem Stück: eine Frau hängt an der Decke kopfüber am Trapez und fängt eine andere Frau auf, die von zwei Männern nach oben geworfen wurde
Aus dem Stück: zwei Frauen stehen auf den Schultern von zwei Männern, nebeneinander, und halten zwei weitere Frauen an den Händen und drehen sich im Kreis

2026 feiert eine der etabliertesten zeitgenössischen Zirkuskompanien Kanadas, Machine de Cirque aus Québec, ihr Debüt im Chamäleon mit einem ihrer ambitioniertesten Werke, Kintsugi.

Inspiriert ist das Stück von der japanischen Kunst des Kintsugi, bei der zerbrochene Keramik mit Gold so repariert wird, dass die Bruchkanten kunstvoll sichtbar bleiben und das wahre Schönheit in der Unvollkommenheit begreift.

Ein Ensemble aus neun herausragenden Akrobat*innen versammelt sich an einer fegefeuergleichen Bushaltestelle. Alle Personen versuchen, etwas hinter sich zu lassen, sind sich aber unsicher, wohin sie als Nächstes gehen sollen. Im Laufe eines Tages und einer Nacht müssen sie gemeinsam einen Weg nach vorne finden, indem sie die Komplexität ihrer persönlichen Geschichten aufarbeiten, bevor sie als Gruppe gemeinsam einen neuen Morgen begrüßen können.

In einer traumgleichen Bühnenkulisse, die zwischen Vergangenheit und Gegenwart hin- und herwechselt, greifen unzählige Zirkusdisziplinen ineinander und zeigen sowohl individuelle Zirkusbrillanz als auch wunderbare Gruppenchoreografien. Eindringlich, verspielt, ätherisch und letztendlich zutiefst erhebend – dieses Stück stärkt unser Gespür für das Wunderbare in den alltäglichen Momenten, für die untrennbare Verbindung von Vergänglichkeit und Neuanfang, die Kraft des Gemeinsamen in einer oft so schwierigen Welt.

Altersempfehlung: 12+
Sprachhinweis: keine
Dauer: 110 Minuten inklusive einer Pause

Credits

Produziert von Machine de Cirque
Unterstützt von Chamäleon Berlin

Künstlerische Leitung: Vincent Dubé
Regie: Olivier Lépine
Darsteller*innen: Maude Arseneault, Emilia Dawiec, Damien Descloux, Raphaël Dubé, Clémence De Luca, Évelyne Paquin-Lanthier, Naomie Vogt Roby, Francis-Olivier Girard, Marie-France Huet
Technische Leitung (Inszenierung): Patrick Paquet
Kostümdesign: Sébastien Dionne
Bühnenbild: Julie Lévesque
Originalmusik: Josué Beaucage
Lichtdesign: Olivier Lépine

Aus dem Stück: eine Frau hängt an der Decke kopfüber am Trapez und fängt eine andere Frau auf, die von zwei Männern nach oben geworfen wurde

Pressestimmen

Le Soleil

Der Zirkus hat von Natur aus die Kraft, sein Publikum zu überraschen und zu beeindrucken. Doch Kintsugi hat die Zuschauenden auf einer ganz neuen Ebene in seinen Bann gezogen

Danses avec la Plume

Es geht nicht nur darum, uns mit schillernden Darbietungen zu beeindrucken, sondern vor allem darum, eine Geschichte zu erzählen, die uns im Innersten berührt

La Provence

Rhythmisch steigert sich die Geschichte zu einem kraftvollen Höhepunkt, (…)  während das Ganze ständig zwischen Spannung, Leid und Euphorie schwankt

Über die Kompanie

Machine de Cirque hat sich im Jahr 2013 im kanadischen Québec gegründet und zwei Jahre später ein erstes gleichnamiges Stück auf die Bühne gebracht, das auf dem Internationalen Zirkusfestival in Vaudreuil-Dorion die Charlie-Chaplin-Trophäe gewann. Seitdem feiert das Ensemble mit jedem Stück größere Erfolge und gilt heute als Kompanie mit Weltruf; mittlerweile hat die Gruppe ihre Produktionen mehr als 2000 Mal in Europa, Asien und Nord-Amerika aufgeführt. In Deutschland traten Machine de Cirque mehrfach im GOP Varieté-Theater auf. 2017 gewann Vincent Dubé als künstlerischer Leiter den International Outreach Award des Kulturrats von Québec und Chaudière-Appalaches. 2019 wurde das Ensemble mit dem renommierten Prix Ville de Québec ausgezeichnet.

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    BELLO! – Gedanken des Regisseurs

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    Szene aus dem Probenraum: Im Vordergrund Regisseur Francesco Sgro in schwarzem Shirt und runder, schwarzer Brille, er schaut nach unten. Verschwommen im Hintergrund proben die Artist*innen eine Hebefigur.
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    Der bestuhlte Theatersaal ohne Gäste.