OMÂ

Bühnenmoment: Die Künstlerin Roxana Küwen Arsalan liegt auf dem Boden. Sie stützt sich auf einem Arm in die Höhe, während sie mit dem anderen Tee aus einer silbernen Kanne einschenkt. Drei weiß-blaue Teetassen stehen auf einem Tischchen mit gemusterter Tischdecke, den Roxana auf ihrem angewinkelten Bein in der Luft balanciert.
Roxana sitzt im Spagat mit nach Vorne gebeugtem Oberkörper auf dem Boden. Beide Arme sind auf den Ellbogen gestützt, in einer Hand hält sie einen grünen Apfel. Im Hintergrund steht eine leuchtend gelbe Kiste mit geöffnetem Deckel.
Roxana sitzt auf dem Boden mit angewinkelten Beinen, in jeder Hand hält sie eine kleine weiß-blaue Teetasse. Auf ihren Knien balanciert einen kleinen Tisch mit langer, gemusterter Tischdecke, auf dem die dazugehörigen Untertassen stehen.
Bühnenmoment: Die Künstlerin Roxana Küwen Arsalan liegt auf dem Boden. Sie stützt sich auf einem Arm in die Höhe, während sie mit dem anderen Tee aus einer silbernen Kanne einschenkt. Drei weiß-blaue Teetassen stehen auf einem Tischchen mit gemusterter Tischdecke, den Roxana auf ihrem angewinkelten Bein in der Luft balanciert.
Roxana liegt auf ihrem Rücken auf dem Bühnenboden und jongliert mit fünf weißen Jonglierbällen. Sie trägt eine lässige, dunkle, lange Hose und eine blaue, ärmellose Bluse, dazu einen seidenen gemusterten Schal.

In OMÂ (eine Wortkombination aus „Oma“, deutsch, und „Mâdarjun“, persisch, liebevolle Bezeichnung für Großmutter väterlicherseits) lässt die deutsch-iranische Jonglagekünstlerin Roxana Küwen Arsalan ihre beiden Großmütter aufeinandertreffen. Sie sind sich persönlich nie begegnet, nun trifft die Enkelin sie zur zirzensischen Teestunde, um sich mit dem Zufall von Herkunft und Privilegien auseinanderzusetzen.

Sie jongliert Bälle, Teekannen, Klischees und Sprachen und nähert sich voller Poesie und Humor ihren iranischen und ostfriesischen Wurzeln. Diese Suche macht nachdenklich, ist manchmal provokativ, rührend und immer wieder auch ironisch in ihrer Absurdität von Zuschreibungen und Schubladen. Aus (Fuß-)Jonglage, Objektmanipulation, Tanz und Sprache(n) entwickeln sich eine Vielzahl von Charakteren, Atmosphären und Erzählsträngen.

OMÂ ist eine leise Autofiktion, durchdrungen von den großen Fragen unserer Gegenwart und verwoben mit dem Hier und Jetzt. Vielschichtig und vielsprachig, persönlich und politisch.

Weitere Informationen:
Dauer:
55 Minuten
Altersempfehlung: ab 8 Jahren
Sprachhinweis: Deutsch

Credits

Konzept und Performance: Roxana Küwen Arsalan
Künstlerische Begleitung und französische Texte: Lucie Boulay
Technik: Camellia Rashidi
Dramaturgische Begleitung und deutsche Texte: Nele Cleo Liekenbrock
Co-Übersetzung englische Texte: Anna Vigeland
Musikalische Unterstützung: Alessandro Angius
Stimme aus dem Off: Magda Lena Schlott
Co-Lichtdesign: Noémie Hajosie, Camellia Rashidi
Schauspielerisches Input:
Véronique Tuaillon
Unterstützung, Requisite und Kostüm: Ivana Bort
Produktion: Les Amis de Christine
Fotos: Carla Dacal, Kolja Huneck, Christophe Reynaud de Lage, Francis Rodor

Koproduktionen: La Maison des Jonglages Scène conventionnée La Courneuve FR, Carré Magique Lannion – Pôle national cirque en Bretagne FR, La Grainerie – Pôle européen de production et Scène conventionné d’intérêt national Balma FR, La Verrerie d‘Alès Pôle national cirque Occitanie FR, Kreationsbündnis Zirkus ON, Centre Culturel du Brabant Wallon BE
Residenzförderungen: Espace Périphérique La Villette Paris FR, Carré Magique Lannion FR
Residenzen: La Cascade Pôle national cirque Ardèche Auvergne Rhône Alpes FR, Station Circus Basel CH, Tollhaus Karlsruhe, Kulturzentrum DasHaus Ludwigshafen, Centre Culturel du Brabant Wallon BE, Centre Culturel Soupetard Toulouse FR, Chamäleon Theater Berlin
Begleitung: Studio PACT (La Grainerie), Fortbildung FOCON Esacto’Lido 2020/21, Kreationsbündnis Zirkus ON 2022/23

Begleit­programm

Alle Informationen zu unseren Begleitprogrammen finden Sie hier.

Termine

Roxana liegt auf ihrem Rücken auf dem Bühnenboden und jongliert mit fünf weißen Jonglierbällen. Sie trägt eine lässige, dunkle, lange Hose und eine blaue, ärmellose Bluse, dazu einen seidenen gemusterten Schal.

Das sagt die Presse

Kleines Fest

Zwischen Jonglage, Objektspiel und feiner Ironie schafft Arsalan einen Raum, in dem Unterschiede sichtbar, aber Verbindungen spürbar werden – zart, klug und berührend

Zirkusplus

Diese Suche macht nachdenklich, ist manchmal provokativ, rührend und immer wieder auch ironisch in ihrer Absurdität von Zuschreibungen und Schubladen

Kleines Fest

Eine Einladung zum Nachdenken über Herkunft, Privilegien, kulturelle Identitäten und die Frage, wie wir unsere Geschichten weitertragen

Über die Kompanie

Die Compagnie بلبل Bolbol wurde 2020 von Roxana Küwen Arsalan gegründet. Bolbol bedeutet auf Farsi (der im Iran gesprochenen Sprache) Nachtigall, ist aber auch eine Bezeichnung für einen sehr gesprächigen Menschen. Somit spiegelt der Name trefflich das poetische als auch sprachgewandte Universum von Roxanas künstlerischer Arbeit wieder. Roxana ist seit 15 Jahren Zirkusartistin und Zirkusautorin und tritt international sowohl mit Kurznummern als auch mit abendfüllenden Arbeiten auf, beispielsweise beim Festival Mondial du Cirque de Demain, dem International Storytelling Festival Austria, dem Palazzo Varieté, dem Tête à Tête Festival und den Ruhrfestspielen. Sie ist Absolventin der Akademie für Zirkus und Performancekunst (NL) und wurde am ESACT‘O Lido (FR) ausgebildet. Sie hat deutsche und iranische Wurzeln und lebt heute in Südfrankreich.

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